Notstrombetrieb automatisch
Im Betrieb wie unter Notstrombetrieb manuell jedoch mit einer Notstromautomatik die meist, außer bei einigen Schaltanlagen wo sie bereits eingebaut ist, in einem separaten Schrank untergebracht ist. Wir sprechen bei dieser separaten Einheit von „Notstromautomatikumschaltschrank (NUS)“, „Netzgeneratorschütz“ oder englisch „automatic transfer switch (ATS)“. Unabhängig von der Wahl der Bezeichnung ist die Funktionsweise bei allen die gleiche:



1. Überwachung Netzzustand

a. Netz liegt an
b. Netz ist ausgefallen

2. Automatische Umschaltung zwischen Netz und Stromerzeuger (Generator)

a. Netz wird zum Verbraucher durchgeschleift
b. Netzersatzanlage bzw. Stromerzeuger wird gestartet. Netz wird verriegelt, die Leistung des Stromerzeugers wird zu den Verbrauchern durch geschleift. Bei Netzwiederkehr wird der Stromerzeuger / Netzersatzanlage ausgeschaltet und auf Netz zurück geschaltet. Der Stromerzeuger (Generator) wird gegen das Netz verriegelt.

Die Umschaltung bei Netzausfall dauert ca. 10 Sekunden, d.h. es steht in dieser Zeit kein Strom zur Verfügung. Auch bei der Netzwiederkehr entsteht eine Unterbrechung. Dort wo eine Netzunterbrechung akzeptabel ist, z.B. bei EDV-Anlagen wo eine batteriegestützte USV-Anlage (Anbieterliste hier klicken) kürzere Strromunterbrechungen überbrücken kann.
Eine Alternative zu batteriegestützten USV-Anlagen sind kinetische Energiespeicher:


Es gibt Szenarien, wo keine derartigen USV-Anlagen eingesetzt werden können, eine Unterbrechung des Netzes aber dennoch inakzeptabel ist. Siehe dafür die Punkte Notstrombetrieb mit Netzübergabesynchronisation und Notstrombetrieb unterbrechungsfrei.