Notstrombetrieb manuell

Die einfachste Art des Netzersatzbetriebs: Bei Netzausfall wird ein Stromerzeuger manuell gestartet und mit einem vorbereiteten Einspeise punkt  in das eigene Hausnetz verbunden.
Diese Lösung ist überall dort praktikabel wo:
a.    Immer Personal zur Reaktion verfügbar ist
b.    Ein Netzausfall für eine bestimmte Periode vertretbar ist. Mögliche Beispiele wären Trocknungsräume oder Kühlhäuser, wo eine gewisse Reaktionszeit keine Schäden erzeugen. Oder aber das Vorhandensein einer batteriegepufferten USV -Anlage.


In der Praxis macht eine Notstromautomatik einen relativ geringen Teil der Gesamtinvestition oder des Mietpreises einer Netzersatzanlage aus. Daher spricht für den Verzicht einer derartigen Notstromautomaktischaltung eigentlich nur der mobile Einsatz: wird ein Stromerzeugungsaggregat erst bei Netzausfall geholt, z.B. vom Vermieter oder ein zentral gelagerter mobiler Stromerzeuger auf Anhänger, ist eine Notstromautomatik natürlich überflüssig.
Es ist kein Netzparallelbetrieb erforderlich und damit die einfachsten Schaltanlagen ausreichend.