Spitzenlastbetrieb
Bei Spitzenlastbetrieb wird das Stromnetz nur zu einem bestimmten Teil ersetzt bzw. ab einer individuell festgelegten Leistung. Die Netzersatzanlage bzw. der Stromerzeuger ergänzt die Netzleistung in Perioden besonders hohen Energiebedarfs. Man Spricht von sogenannten Lastspitzen oder Spitzenlasten. Diese sind, je nach mit den örtlichen Energieversorgern geschlossen Verträgen, besonders kostenintensiv. Diese Lastspitzen können mit Notstromaggregaten bzw. Stromerzeugern „gekappt“ werden.
Die Netzersatzanlage wird so programmiert, dass Sie ab einer bestimmten Leistung automatisch startet und Leistung in das Stromnetz schiebt. Die Zuschaltung kann natürlich auch manuell erfolgen. Dieses Szenario ist auch mit mehr als einem Stromerzeuger realisierbar. Kurz bevor Stromerzeuger 1 an seine Lastgrenze gelangt, wird automatisch Stromerzeuger 2 gestartet und zugeschaltet. Im Normalfall können bis zu 7 Stromerzeuger so nach und nach zugeschaltet und bei sinkendem Energiebedarf wieder abgeschaltet werden.
Für den Spitzenlastbetrieb sind Netzparallelbetrieb und die dafür ausgelegten Schaltanlagen erforderlich.
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